Sterbende zu begleiten gehört zu den wesentlichen Aufgaben der evangelischen christlichen Gemeinde. Die Liebe zu einem Menschen und die Achtung vor der Menschenwürde fordern, dass niemand einsam sterben muss.Letzte Dinge klären und Raum für Sinn- und Glaubensfragen anbieten.

Menschlich sterben


Es ist ganz verständlich, dass Menschen Angst vor dem Tod und vor der Begegnung mit Sterbenden haben.

Für viele ist es schwer auszuhalten, einen Menschen verfallen zu sehen, die eigene Hilflosigkeit zu erleben und die Endgültigkeit des Todes anzunehmen.

Dennoch kann die Sterbebegleitung in dieser Situation viel tun.

Ein Mensch, der stirbt, soll spüren, dass jemand bei ihm ist. Das geschieht in einfachen Zeichen der Zuwendung, in freundlichen Worten und liebevollen Gesten.


Sterbende haben oft eine Ahnung von ihrer Situation. Um miteinander über die Wahrheit sprechen zu können, bedarf es eines längeren Weges. Es kommt darauf an, für ausgesprochene und unausgesprochene Signale des Sterbenden empfänglich zu sein.

Abschied


Bei Sterben und Tod haben Schmerz, Klage, Weinen und Erschütterung ihr Recht. Wenn der Tod eingetreten ist, können sich auch Erleichterung und ein Gefühl des Friedens einstellen. Es ist Zeichen des endgültigen Abschiedes vom Leben und Ausdruck des Respektes vor den Toten, wenn Angehörige oder Freunde ihnen die Hände über der Brust falten und ihnen die Augen schließen.

Eine Kerze anzuzünden, ist Ausdruck des Glaubens an den auferstandenen Herrn Jesus Christus.

Auf der letzten Strecke des Lebensweges ist es oft entlastend, die letzten Dinge zu regeln. Dies kann sein:

Gespräche

Ein Gespräch über Tod und Streben

Zuspruch

Ein Gespräch oder Gebet um Vergebung

Segen

Den Segen Gottes für den, der stirbt

Zusagen

Die Zusage des Trostes für die, die zurückbleiben.

Abendmahl

Ein letztes Abendmahl

Nach dem Sterben


Bei Sterben und Tod haben Schmerz, Klage, Weinen und Erschütterung ihr Recht. Wenn der Tod eingetreten ist, können sich auch Erleichterung und ein Gefühl des Friedens einstellen. Es ist Zeichen des endgültigen Abschiedes vom Leben und Ausdruck des Respektes vor den Toten, wenn Angehörige oder Freunde ihnen die Hände über der Brust falten und ihnen die Augen schließen.